Bouldern

Was ist Bouldern?

Der Begriff "Bouldern" leitet sich vom englischen Substantiv „Boulder“, Felsblock bzw. Findling ab. In der Natur liegt also der Ursprung des Boulderns, welches als Klettern in Absprunghöhe definiert wird. Daher gibt es keine Sicherungsmaßnahmen wie Seile etc. 

In künstlichen Kletteranlagen / -hallen wie im SUPERBLOCK geht Bouldern nicht über die Höhe von 4,5 m hinaus. Bei einem Sturz fällt der Akteur auf eine darunterliegende, ca. 30 cm dicke Weichbodenmatte. Anhand der farblichen Griffe gibt es unterscheidbare Routen, die sämtliche Schwierigkeitsgrade vom Anfänger bis zum Profi abdecken.

Lange Zeit galt Bouldern lediglich als ein spezielles bzw. ergänzendes Training zum Seilklettern. Dies hat sich allmählich gewandelt und es entstand eine zunehmende Unabhängigkeit vom klassischen Klettern.

Ein wesentlicher Grund für die zunehmende Beliebtheit des Sports dürfte in der Unkompliziertheit im Vergleich zum Klettern liegen. Umständliche Sicherungsmaßnahmen wie durch Seile etc. entfallen und eine 2. Person zur Absicherung ist nicht notwendig. Somit besteht eine viel geringere Hemmschwelle für Neueinsteiger.

Weil sich Bouldern in Bodennähe abspielt und jede Begehung nur wenige Sekunden bis Minuten dauert, ist es zudem ein sehr kommunikativer und geselliger Sport. Man tüftelt gemeinsam an einem Projekt, tauscht Lösungsansätze und Erfahrungen aus.

Bouldern trainiert dabei gezielt Klettertechnik, Maximalkraft, Gleichgewicht, Raumgefühl sowie Auge-Hand-Koordination und schult generell das Körpergefühl. Der Sport stellt ein ganzheitliches Training für den Körper und Geist dar. Unmittelbares Erfolgserlebnis und kurze, akrobatische sowie spielerische Herausforderungen machen den Sport generationsübergreifend für Akteure und  Zuschauer attraktiv.


Historie

Bereits um 1890 bestiegen in Frankreich bei den Felsen um Fontainebleau die so genannten „Bleausards“ die dort im Wald liegenden Sandsteinfelsen. Der Bouldersport wurde durch John Gill (USA) und Wolfgang Fietz (Deutschland) maßgeblich geprägt. Gill entwickelte bereits in den 1950er und 1960er Jahren neue Klettertechniken und setzte dabei Elemente aus dem Geräteturnen ein. Er verwarf die Drei-Punkt-Regel, nach der beim Klettern von den vier Gliedmaßen stets drei mit dem Fels in Kontakt sein sollen, und praktizierte stattdessen einen dynamischen Bewegungsstil. Hierdurch konnte er den Schwung der letzten Bewegung für den nächsten Zug nutzen, so dass eine fließende Gesamtbewegung (sogenannter „flow“) entstand. Gill hat zudem die Verwendung von Magnesia in den Klettersport eingeführt. Mit diesem Pulver wird die Griffigkeit der Hände erhöht und der auftretende Handschweiß getrocknet. Zum Schutz vor Sturzverletzungen dienen Bouldermatten.


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